7. Corona-Verordnung – Infos Sport

Der Senat in Bremen hat am 10. Juni die 7. Corona-Verordnung, die u. a. wieder neue Regelungen für den Sport beinhaltet, beschlossen.

Neu ist:

Sport in Gruppen darf auf öffentlichen und nicht-öffentlichen Sportanlagen sowie im öffentlichen Bereich unter Einhaltung der Abstandsregelungen betrieben werden.

Auf öffentlichen und nicht-öffentlichen Freiluftsportanlagen ist zwischen Personen ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.

In öffentlichen und nicht-öffentlichen Sporthallen, Tanz-Studios, Yoga-Räumen, Fitness-Studios u. ä. ist zwischen Personen ein Mindestabstand von 2 m einzuhalten.

Die bisher vorgeschriebenen Mindestflächen von 10 m² für Outdoor- und 20 m² für Indoorsport gelten nicht mehr.

Das Amt für Sport und Freizeit hält an den genehmigten Personenzahlen für die max. Belegung der städtischen Sporthallen fest.

Weiter gültig ist:

Die anderen Regelungen (Erstellen eines Hygiene- und Abstandskonzeptes, Führen von Teilnehmerlisten, Verbot der Nutzung von Duschen und Umkleiden …), die wir Ihnen bereits mitgeteilt hatten, sind weiterhin zu beachten. (Quelle der Information: Schreiben des Amtes für Sport und Freizeit vom 10.06.2020).

Weitere Lockerungen für die Freiluftsportanlagen in Bremerhaven beschlossen.

Wie das Amt für Sport und Freizeit gerade mitteilt, hat der Bremerhavener Magistrat weitere Lockerungen im Betrieb auf den Freiluftsportanlagen in Bremerhaven beschlossen. Demnach ist seit gestern, 7.5.2020, auf den öffentlichen und nicht öffentlichen Freiluftsportanlagen unter Maßgabe des Kontaktverbots nach § 5 der Coronaverordnung auch wieder Sport in Gruppen möglich. Die diesbezügliche Allgemeinverfügung ist hier einsehbar: Allgemeinverfügung Freiluftsportanlagen 08. Mai.

„Dies ist ein weiterer wichtiger und guter Schritt für den Sport in Bremerhaven,“ so der StadtSportBund Vorsitzende Frank Schildt. „Und herzlichen Dank an alle Beteiligten, die dazu beigetragen haben, dass diese Beschlüsse gefasst werden konnten.“

Weiter heißt es in dem Schreiben: es ist weiterhin ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Der Sport in Gruppen ist zulässig, wenn pro Sportler*in mindestens 10 m² Fläche zur Verfügung stehen. Umkleideräume, Duschen und Gaststätten müssen weiterhin geschlossen bleiben. Auf den Toiletten sind Seife/Desinfektionsmittel und Handtuchpapier bereit zu halten.

Damit ist klar, dass auf den Sportanlagen z. B. auch wieder Fußball im Gruppentraining – allerdings kontaktlos – möglich ist. Die Übungsleiter haben auf die Einhaltung der Regeln zu achten. Wettkampfbetrieb ist weiterhin verboten. Weitergehende Menschansammlungen vor und nach dem Sport sind ebenfalls verboten.

Ein Antrag auf Freigabe der Sportanlage ist nicht mehr erforderlich. Die Regelungen der Allgemeinverfügung sind bei der Organisation des Sportbetriebes zu beachten. Sofern Vereinssport durchgeführt wird, ist ein Hygiene- und Pandemieplan vorzuhalten, der auf Anforderung dem Bürger- und Ordnungsamt vorgelegt werden kann.

Informationen des DOSB

SPORTARTSPEZIFISCHE ÜBERGANGSREGELN

Die zehn vom DOSB ausgearbeiteten Leitplanken für die Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens nach Ende der Kontakteinschränkungen durch die Corona-Pandemie gelten als konkrete übergeordnete Leitlinien.

Davon abgeleitet liegt deren sportfachliche Ausgestaltung in angepassten Übergangs-Regeln jeweils in den Händen der verantwortlichen nationalen Fachverbände. Auf der Webseite des DOSB sind jetzt zusätzlich die SPORTARTSPEZIFISCHE ÜBERGANGSREGELN DER SPITZENSPORTVERBÄNDE veröffentlicht worden, auf die wir gerne an dieser Stelle hinweisen möchten.

Bezüglich der geplanten Nutzungen der Freiluftsportanlagen in Bremerhaven steht der StadtSportBund im engen Austausch mit dem Amt für Sport und Freizeit.

Bei Fragen hinsichtlich der Erstellung der Nutzungskonzepte könnt Ihr Euch jederzeit an uns oder an das Amt für Sport und Freizeit wenden.

Der StadtSportBund ist bis auf Weiteres weiter nur zu den o.g. regulären Bürozeiten telefonisch oder sonst auch über E-Mail zu erreichen. Über Änderungen informieren wir Euch.


Soforthilfe für den Sport im Lande Bremen

Bremerhavener Anträge für das Landesprogramm über das Amt für Sport und Freizeit stellen

Der Senat in Bremen hat ein „Soforthilfeprogramm für den Sport aufgrund der Coronavirus-Krise“ beschlossen, so dass Sportvereine aus Bremen und Bremerhaven aus einem Sondertopf mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von bis zu 5.000 € unterstützt werden können, wenn sie aufgrund der Coronakrise Einnahmeausfälle haben. Insgesamt werden aus dem Landesprogramm 1.000.000 € bereitgestellt, damit die Einnahmeausfälle der Sportvereine aufgefangen werden. Einzelheiten der Förderung sind in der Richtlinie nachzulesen, die das Sportamt Bremen in Zusammenarbeit mit dem Amt für Sport und Freizeit in Bremerhaven erstellt hat. Darin ist auch festgelegt, dass die Bremerhavener Vereine die Anträge beim Amt für Sport und Freizeit stellen müssen, wo diese geprüft und nach Bremen weitergeschickt werden. Den Zuwendungsbescheid für diese Landesmittel erhalten die Vereine dann vom Sportamt Bremen.

Die Richtlinien für das Sofortprogramm und das Antragsformular können durch das anklicken des Links heruntergeladen werden.